Mela2012's Blog

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Heute möchte ich mal kein Produkt vorstellen und auch sonst nicht unterhalten. Ich möchte zum Nachdenken anregen und von Oliver berichten. Die Geschichte ist schon viele Jahre her aber immer noch aktuell. Vor 35 Jahren habe ich die Schule beendet. Ich bin also in den 70er und frühen 80er Jahren zur Schule gegangen. Damals gab es den Bergriff „Mobbing“ noch nicht, Sozialarbeiter an den Schulen gab es auch noch nicht, wenn es Probleme mit Mitschülern gab, hielten sich Eltern und auch oft die Lehrer zurück. Gab es Probleme mit dem Lehrstoff, dann hat man eben nicht genug gelernt und musste notfalls die Klasse wiederholen, ohne dabei gleich psychologisch betreut zu werden. Wir wuchsen so auf und für uns war es okay. 

In dieser Zeit kam Oliver eines Tages als neuer Schüler in unsere Klasse. Oliver war groß und älter als die meisten von uns. Schnell gab es Gerüchte: Oliver kam aus „schwierigen“ Verhältnissen. Seine Eltern bekamen Sozialhilfe – was damals nicht die Norm und eher selten war. Eigentlich interessierte uns Kinder nicht der Beruf oder der soziale Status der Eltern. Aber weil Olivers Eltern nicht viel Geld hatten und Oliver schnell gewachsen war, waren seine Hosen zu kurz. Und er trug Cordhosen statt Jeans. Seine Sportschuhe waren „No Name“ statt Puma oder Adidas. Und er redete immer so langsam. Wenn Oliver im Englisch-Unterricht etwas sagen musste, war seine Aussprache (das „th“ klang wie „f“) seltsam. Und wenn er z. B. „I go not Home“ sagte, brüllte die ganze Klasse vor Lachen… und Oliver lachte mit. Ich glaube sogar, die Lehrer lachten. Wir lachten viel über Oliver. Über das was er sagte, seine Kleidung, seine Schulsachen. Oliver lachte immer mit uns aber in den Pausen stand er allein auf dem Schulhof. 

In Englisch und Deutsch war Oliver ein schlechter Schüler. Aber Mathe, Physik und Chemie – das waren seine Fächer. Da wusste er alles, da war er Einser Schüler. Er war so gut, dass er z. B. bei Mathearbeiten vom Lehrer andere, schwerere Aufgaben bekam und diese auch ohne Taschenrechner perfekt ablieferte. 

Als das Ende der Schulzeit nahte, stand die Abschluss-Klassenfahrt an. Während es heute nach Frankreich oder Griechenland geht, stand bei uns eine Woche Skifahren in  Todtmoos im Schwartzwald an. Das Oliver erklärte, er könne nicht mit kommen, weil seine Eltern kein Geld hätten, berührte uns nicht. So war das nun mal. Aber eine Lehrerin setzte sich ein und so konnte Oliver mitfahren. Für den Skikurs reichte es allerdings nicht. So kam es, dass die Klasse in Todtmoos auf der Piste Spaß hatte und Oliver sich selbst überlassen blieb. Manchmal sah er zu, manchmal ging er spazieren. 

Ich war – und daran hat sich nichts geändert – Bewegungslegasthenikerin. Ich hasse Sport. Und so kam es, dass es mich bei einer Abfahrt von den Skiern riss und ich in einen Busch fuhr. Die dünnen Zweige waren wie Peitschen und zerkratzen mein Gesicht. Und weil ich nicht wirklich Lust auf Skifahren verspürte, jammerte ich und entschied, dass ich zu verletzt war, um weiter zu trainieren. Und so kam es, dass ich mich Oliver anschloss. Und ich erkannte, dass er eigentlich ganz nett war. Wir unterhielten uns, gingen Spazieren und spielten Schach. Oliver liebte Schach, es war sein Hobby. Er spielte Partien großer Schachmeister nach ( was ich als seltsam und langweilig empfand). Ich spielte gegen Oliver und ich gewann. Er erklärte mir, dass es daran liegen würde, weil ich nicht berechenbar sei. Ja -Oliver war nett. Und – im Gegensatz zu mir – hatte er sogar schon einen Ausbildungsplatz. Als Chemielaborant. Er war so stolz, als er mir davon erzählte und ich erkannte, dass ich mich für ihn ehrlich freute. Dort wäre Oliver unter Gleichgesinnten, dort würde man nicht über ihn lachen. Ich fühlte mich sehr erwachsen. 

Wir bestanden die Prüfunge. Ich hatte auch einen Ausbildungsplatz gefunden und unsere Wege trennten sich.  Nur wenige Monate später – genau zu Weihnachten stand eine Todesanzeige in unserer Tageszeitung, Oliver war tot. Ich werde nie vergessen, was da stand: „Er verließ eine Welt von der er sich nicht verstanden fühlte“. 

Ich war schockiert. Und ich fühlte mich schuldig. Ich hatte Oliver ausgelacht, ihn nicht in Schutz genommen. Ich hatte die leichte Freundschaft, die wir in Todtmoos geschlossen haben nicht fortgeführt. Wenig später traf ich zufällig Olivers Schwester. Sie erzählte, dass es im Ausbildungsbetrieb nicht besser wurde. Oliver war auch dort Außenseiter. Auf der Weihnachtsfeier wurde er wieder mal ausgelacht. Und wieder lachte Oliver mit. Er lachte und ging nach Hause. Dort stieg er auf den Dachboden und hängte sich auf. Er hat einen Brief hinterlasssen. Darin stand nur: „Es tut mir leid, ich kann nicht mehr.“ 

Ich habe seit damals oft an Oliver gedacht. Oliver hat sich umgebracht. Es war seine Entscheidung. Hat jemand Schuld? Ich weiß, dass seine Familie sich schuldig fühlte, weil sie nicht erkannten, dass es ihm schlecht ging, weil sie ihm nicht das Leben bieten konnten, dass er verdient hätte. Vermutlich fühlten sich seine Ausbildungskollegen von der Weihnachtsfeier schuldig. Vielleicht auch Lehrer und Ausbilder. In so einer Situation ist der erste Gedanke wohl, dass dam sich sagt: ‚was ich gemacht habe, war ja nicht so schlimm, die anderen haben ihn viel mehr geärgert. Er hat ja mitgelacht. Wenn ich geahnt hätte, dass es ihn verletzt, hätte ich doch nie….‘.

Auch ich habe zuerst so gedacht. Aber dann sah ich Oliver vor mir. Der Oliver, der mir in Todtmoos von seinem Ausbildungsplatz erzählte. Ich sah den Oliver, der mitlachte und irgendwie lachten in meiner Erinnerung seine Augen nicht mit. Und ich erkannte, dass ich auch Schuld habe und dass ich mich nur selber belügen würde, wenn ich diese Schuld abstreite. Das hat Oliver nicht verdient. Ich bin sicher nur zu einem kleinen Anteil schuld an Olivers Entscheid. Ich war damals noch zu unreif, zu erkennen, wie grausam Kinder sein können. Ich nehme die Schuld an aber ich war zu jung um verantwortlich zu sein. Ich konnte die möglichen Folgen nicht erkennen. Aber ich konnte daraus lernen. Ich entschied, dass ich niemals einen Menschen verurteilen würde, nur weil er anders ist. Ich kann nicht behaupten, dass mir das in den fast 35 Jahren seit Olivers Selbstmord immer gelungen ist. Ich habe mich aber oft gebremst und rechtzeitig die Entscheidung getroffen, nicht zu verletzen. Und ich habe von Oliver erzählt. Wenn man mir von nervenden, unbeliebten Menschen erzählt wurde. 

Olivers Selbstmord hat mein Leben verändert. Mich – wie ich finde -zu einem besseren Menschen gemacht. Ich behaupte, dass nur wenige von denen, die Oliver damals gequält haben auch nur eine Sekunde über ihr Verhalten oder ihr mögliche Schuld nachgedacht haben. Ich habe kürzlich einige alte Schulfreunde getroffen. Kaum einer konnte sich an Oliver noch erinnern. 

Olivers Träume dürften nicht in Erfüllung gehen. Oliver wurde vergessen. Das Leben ging ohne ihn weiter. 

Ich schreibe heute darüber, weil Olivers Geschichte immer noch aktuell ist. Ich möchte nicht, dass Oliver vergesssen wird. Niemand soll so fühlen, wie Oliver. 

Ich danke jedem, der diese Geschichte gelesen hat und bitte Euch beim Umgang mit Euren Mitmenschen: 

Denkt immer daran, dass die Worte, die Ihr zu jemandem sprecht, Euer Verhalten jemandem gegenüber – das könnte das letzte sein, was er hört/erlebt. 

Oliver W. – Ruhe in Frieden! 

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Hallo liebe Leserinnen und Leser. Ich habe mich leider länger nicht melden können, aber ich war längere Zeit krank und musste mein Leben neu ordnen. Wenn man plötzlich mit einer schweren, chronischen Krankheit leben muss, ändern sich die Prioritäten. Nun fühle ich mich aber in der Lage, hier die Namenskette von Namesforever vorzustellen. Ich bedanke mich, dass mir diese schöne Silberkette kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Kette und Anhänger sind aus 925er Silber, es gibt sie aber auch vergoldet oder in 14 karätigem Gold. 

Wenn Ihr Euch die Seite Namesforever anguckt, werdet Ihr erkennen, dass es schöne Namensketten und gravierten Schmuck für jeden Geldbeutel gibt. Ein schönes, persönliches Geschenk für den besonderen Menschen. Der Schmuck wird in einem schönen, dekorierativen Karton geliefert. 

So ein persönliches Schmuckstück ist natürlich einzigartig. Aber obwohl es extra hergestellt werden musste, dauerte es keine zwei Wochen bis zur Lieferung. 
Die Kette und der Anhänger sind sehr filigran aber trotzdem stabil. Ich habe die Kette wochenlang nicht abgenommen und während meines Reha-Aufenthaltes ständig getragen. Ob Chlorwasser, Schweiß, Seifen oder Cremes – die Kette  hat sich optisch nicht verändert. Sie ist weder zerkratzt noch angelaufen und sieht aus, wie neu. Ich bin in der Klinik und auch von Familie und Freunden oft auf meine schöne Kette angesprochen worden. 

Ich werde meiner besten Freundin zu Weihnachten einen Familienanhänger von Names4ever schenken. Sie wünscht sich so etwas schon lange und ich kann es mit gutem Gewissen empfehlen. 

Liebe Grüße und danke, dass Ihr mir treu geblieben seid. 

Eure Melanie 

Dank Trnd durfte ich die Zwei-Kammer Becher von Monte testen.


Die Marke Monte gehört zu Zott und das leckere Dessert entstand vor exakt 20 Jahren. Jetzt wurde es Zeit für eine Weiterentwicklung. Daher wurden die Monte Zwei-Kammer Becher entwickelt. Neben der klassischen Milch-Schoko-Haselnusscreme sind zusätzlich Knusperstückchen, Kekse oder Waffeln in einer weiteren Kammer enthalten. So kann jeder selbst entscheiden, ob er die Extras hineinführt oder extra nascht. 

Es gibt sieben verschiedene Sorten: 

Monte Crunchy

Monte Butterkeks

Monte Choco-Balls

Monte Choco-Cookies

Monte Choco-Flakes

Monte Waffle-Sticks

Kung Fu Panda Sonderedition (nicht dauerhaft erhältlich)

Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 0,79 €.


Ich habe nicht alle Sorten testen können. Die Pudding-Cremes haben mich voll überzeugt. Die Portionsgröße ich gerade richtig. Die Kekse in der zweiten Kammer haben mich dagegen nicht wirklich begeistert. In die Creme gerührt, würden sie von mir und meinen Mittestern als störend empfunden. Zum extra Naschen waren sie uns zu trocken. Leider konnten nicht alle mittesten, weil überall Haselnuss enthalten ist (Allergie).

Die Sorte Monty Crunchy dagegen, mit nussigen Flakes fand ich hingegen sehr lecker. Die würde ich wieder kaufen. 


Insgesamt sind die geschmacklichen Unterschiede bei den einzelnen Sorten nicht so groß. 

MEIN FAZIT zu den Monte Zwei-Kammer Creme Desserts: ich liebe die Cremes, die zweite Kammer muss für mich nicht sein. Ich werde ein Fan von den „alten“ Monte Desserts. 

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Ich durfte bei Trnd die Maschinen-Reiniger von Somat testen. Der Geschirrspüler ist für mich eine der wichtigsten Küchenmaschinen. Und ich fürchte, er bekommt bei mir nicht immer die Pflege, die er braucht. Schuld daran hat das Energiesparsprogramm, das über zwei Stunden dauert. Das klingt jetzt erstmal seltsam. Aber bei einem normalen Spülmaschinen-Reiniger muss dieser in einer leeren Maschine ein Waschprogramm durchlaufen. Und während mein Geschirrspüler im Energiesparprogramm das Geschirr spült, fällt neues verschmutzen Geschirr an. Der Spüler wird als nach dem Ausräumem sofort wieder teilbeladen. Daher vergesse ich häufig, einen Maschinenreiniger zu benutzen. Außerdem empfinde ich es als Wasser- und Energieverschwendung, einen leere Geschirrspüler laufen zu lassen. Ich habe zwar Maschinen-Reiniger verwendet, aber nicht so oft, wie eigentlich nötig gewesen wäre. 

Als ich nun vom Somat Maschinen-Reiniger hörte, den man einfach in die vollbeladene Maschine gibt, war ich empört: WARUM WURDE SO ETWAS NICHT SCHON EHER ERFUNDEN???


Der Somat Maschinen-Reiniger ist der erste Spülmaschinenreiniger, der in der voll beladenen Maschine verwendet wird. Die Anwendung ist denkbar einfach: der Somat Spülmaschinen-Reinger Tab wird einfach aus dem Blister gedrückt und mit Folie auf den Boden der beladenen Maschine geworfen/gelegt. Folie und Tab lösen sich beim Spülgang vollständig auf. 

Ich habe den Somat Maschinen-Reiniger getestet. Nach dem ersten Einsatz und bei ersten Hinsehen glänzte die Madchine sauber. Aber beim genauen Hingucken waren an schwierigen Stellen noch Verschmutzungen zu erkennen. Ich kannte die Stellen aber schon, weil der bisher genutzt Maschinen-Reiniger da auch Probleme hatte. 

Für solche Ablagerungen gibt es aber den Somat Intensiv Maschinen-Reiniger, den ich sicher auch mal benutzen werde. 

Die Somat Maschinen-Reiniger Tabs werde ich auf jeden Fall weiter verwenden, weil es so einfach ist. Es reicht einmal im Monat eine Anwendung. Die 3er Packung kostet UvP 4,09 € und reicht somit für ein viertel Jahr. 
Liebe Grüße

Eure Mela

Ich durfte bei den Genuss-Experten MELITTA Mein Café testen. Bei einer Befragung durch die Fachzeitschrift LEBENSMITTELPRAXIS wurde MELITTA Mein Café zum Produkt des Jahres 2016 Gold gewählt. 

Inspiriert von den Lieblingscafés hat MELITTA drei Kaffeesorten mit unterschiedlichen Röstgraden entwickelt, die so vielfältig und individuell sind, wie die Café-Genießer.  

 
Was macht einen guten Kaffee für mich aus? Zunächst einmal muss er schmecken. Er darf nicht zu stark und nicht zu schwach sein und ich erwarte gleichbleibende Qualität. Und zwar unabhängig davon, ob man den Kaffee schwarz, mit Milch, Zucker oder Süßstoff trinkt. 

 Ob in der Maschine oder von Hand aufgebrüht – der erste Schluck muss immer wie ein kleiner Urlaub sein.

Ich trinke gerne und oft Kaffee aber ich bin jetzt kein Experte und kein Barista. Ich habe mal einen Bericht im Fernsehen gesehen, wie Experten sich Kaffee aufbrühen: da wird der frisch gemahlene Kaffee Mikrogramm-genau abgewogen, das Wasser exakt temperiert und in den Spezial-Kaffeefilter (der natürlich vorher angefeuchtet wird) nach Stopuhr in die vortemperierte Kanne aufgegossen. Diesen Aufwand betreibe ich nicht. Meistens erledigt das Mahlen und Aufbrühen die Maschine für mich. Bekomme ich Besuch zum Kaffee nehme ich mir die Zeit und gieße von Hand auf. 

Kommen wir nun zurück zu MELITTA Mein Café und zu meinem Test. Es gibt ihn in den Sorten Mild Roast, Medium Roast und Dark Roast zum Preis von 12,99 €/1000 Gramm. Da gemahlener Kaffee schnell Aroma verliert, gibt es MELITTA Mein Café nur als ganze Bohnen und ist perfekt auf die Zubereitung im Kaffeevollautomaten abgestimmt, Die Sorten unterscheiden sich durch die Röstdauer. 

Zitat aus dem Begleitheft zum Test:

Hinter allen drei Sorten verbirgt sich eine meisterhafte Röstung, die das Ergebnis langjähriger Erfahrung und des außerordentlichen Fingerspitzengefühles des MELITTA Röstmeisters ist. Kaffeesorte, Anbaugebiet und Erntejahr – er muss seine Bohnen ganz genau kennen und wissen, wie sie ihr jeweiliges Aroma perfekt entfalten können. Dabei ist vor allem die Röstdauer entscheidend. Die hohe Kunst der Kaffeeveredelung beruht auf dem Wissen, zu welchem Zeitpunkt die Röstung abgebrochen werden muss, um den bestmöglichen Geschmack aus dem Rohkaffee zu gewinnen. 

Anmerken möchte ich, dass der Geschmack – ob leicht oder Kräftig durch die Röstdauer kommt und nichts mit dem Koffeeingehalt zu tun hat. Der Koffeein-Gehalt ist abhängig von der verwendeten Bohnensorte. Auch ein kräftiger Kaffee kann wenig Koffein enthalten. Welche Bohnensorte bei MELITTA Mein Café verwendet wurde, ist leider nicht angegeben.

Bei der Sorte Mild Roast kommen die Bohnen aus Lateinamerika, Ostafrika und dem Asia-Pazifik Bereich. Hier würde ich zunächst einmal misstrauisch. Ein Wein gilt als hochwertiger, wenn die Trauben aus einem bestimmten Anbaugebiet kommen. Müsste das beim Kaffee nicht genauso sein? Ich habe hierzu mal etwas im www recherchiert. Obwohl einige Kaffeekenner auf Sortenreinheit der Kaffeebohnen achten, bevorzugt die Mehrheit aller Kaffeetrinker Mischungen aus Bohnen unterschiedlichster Herkunft. Durch spezielle Mischungsverhältnisse und die sich daraus ergebenden Röstverfahren gewinnt die Bohnenqualität häufig geschmacklich noch deutlich hinzu.

 Bei MELITTA Mein Café Mild Roast werden die Bohnen sanft geröstet und haben ein harmonisches, ausbalanciertes Aroma. Ich habe diesen Kaffee meinen Ostergästen angeboten und hierzu den Kaffee gemahlen und von Hand aufgegossen. Da waren einige Kaffee-Liebhaber bei aber auch Gelegenheits-Kaffee-Trinker bei, er wurde schwarz, mit Milch, Zucker und sogar mit Sahne getrunken. Sie waren alle zufrieden und haben den milden leichten Geschmack gelobt.

  
Für die Sorte MELITTA Mein Café Medium Roast werden die Bohnen aus Lateinamerika und Asia-Pazifik so lange geröstet, bis sie eine satt-braune Farbe annehmen und einen samtweichen Charakter mit nussigen Anklängen entfalten. Diesen Kaffee habe ich im Büro den Kollegen angeboten. Er wurde mit dem Vollautomaten zubreitet. Es gibt Kaffeejunkies, die tagsüber eine Tasse nach der anderen trinken und es gibt Teetrinker, die nur gelegentlich bei Meetings mal einen Schluck Kaffee mit viel Mich trinken. Hier war die Zustimmung groß, jedoch war der Kaffee einem Kollegen nicht stark genug. 

  
Für MELITTA Mein Café Dark Roast werden die Bohnen aus Lateinamerika und Asia-Pazifik kräftig geröstet und entwickeln so ein charaktervolles und intensives Aroma mit Nuancen dunkler Schokolade. 

Diesen Kaffee haben wir zu Hause mit dem Vollautomaten zubereitet. Wir (mein Mann und ich) trinken gerne  den Kaffee etwas kräftiger und auch nur schwarz. Eine Schokoladen-Note konnte ich nicht erkennen aber ich fand den Geschmack sehr gut. Auch mein Mann hat den Kaffee genossen. 

  

Um noch einmal auf dem oben genannten TV-Bericht zu sprechen zu kommen. Dort wurde auch Kaffee getestet und es wurden die Kaffeebohnen auf optische Mängel die auf schlechte Qualität, fehlerhafte Behandlung oder gar Schimmelpilze hindeuten getestet. Die Bohnen der drei MELITTA Mein Café Sorten waren optisch einwandfrei, sie hätten keine Flecken oder Verfärbungen, vielmehr waren sie gleichmäßig gebräunt. Daraus schließe ich, dass sie gleichmäßig geröstet wurden. Es waren nur ganze Bohnen (keine zerbrochenen oder gar pulverisierte Bohnen) enthalten. Der Geruch beim Öffnen der Aroma-Tüte war sensationell und auf der aufgebrühte Kaffee roch aromatisch.

  

Unser Fazit zu den MELITTA Mein Café Sorten Mild Roast, Medium Roast und Dark Roast: Sie haben schon erkennbare Geschmacksunterschiede. Es gibt dabei aber keine Sorte, die ich nicht wieder kaufen würde. Man bekommt gute Qualität für jeden Geschmack. Ich kann MELITTA Mein Café absolut empfehlen. 

  

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Ich wurde von Markenjury ausgewählt und durfte die neuen Taschentücher von Tempo Protect testen.

  
Das neue Tempo Protect wirbt damit, dass es einen antibakteriellen und antiviralen Wirkstoff enthält, der nach dem Naseputzen die im Taschentuch befindlichen Bakterien und Viren reduziert und damit vor Ansteckung durch das gebrauchte Tuch schützt. So wird die Verbreitung von Keimen über die Hände verringert. 

Tempo Protect enthält Aloe Vera. 

Die Marke TEMPO dürfte jedem bekannt sein. Als erster Hersteller von Papiertaschentüchern in Deutschland steht der Name TEMPO seit 1929 für Qualität und Tradition. Zitat aus dem Begleithandbuch:

Als erstes Papiertaschentuch Deutschlands hat Tempo eine Produktkategorie so stark geprägt wie es nur wenigen Marken gelingt. Der Name Tempo ist so zum Gattungsbegriff für alle Papiertaschentücher geworden. Wer Verschmupft ist, fragt: Haben Sie ein Tempo für mich? 


  

Kommen wir nun zum Test. Da ich während der Testphase nicht erkältet war, kann ich nur die Angaben zum Produkt kommentieren und meine Meinung/Erfahrung dazu sagen. 

Tempo Protect ist ein vierlagiges Taschentuch, eine Kleinpackung enthält 9 Taschentücher. Neun Taschentücher? Waren es nicht mal 10? Ich habe mir drei Konkurrenzprodukte unterschiedlicher Preiskategorien  angesehen und tatsächlich  enthalten diese 10 Taschentücher. Ganz ehrlich – mich verärgert das, denn in meinen Augen ist das eine heimliche Preisanhebung. Der Preis bleibt, aber die Portionen werden kleiner. Für mich ist das ein Minuspunkt. 👎🏼

Tempo Protect enthält echte Baumwollfasern, es ist besonder weich, reiß- und waschmaschinenfest. Hier konnte ich natürlich keinen präzisen Test machen, ich könnte nur ebenfalls mit einer Konkurrenzmarke vergleichen. Ich habe jeweils ein Ende des Taschentuchs in eine Hand genommen und auseinander gezogen und geprüft, ob es einen für mich erkennbaren Unterschied zur Reissfestigkeit gibt. Ich hatte den Eindruck, dass der Kraftaufwand für das Konkurrenzprodukt höher war, es war somit reissfester. Den Waschmaschinentest habe ich nicht gemacht, hier will ich mal die Aussage aus der Werbung glauben. 

Das gleiche gilt für die Aussage zur Reduzierung von Bakterien und Viren. Hier möchte ich jedoch schon ein Erlebnis schildern: ich habe sehr scharf gegessen und da läuft mir immer die Nase und die Augen tränen. Ich habe also meine Nase geputzt und mit einem sauberen, ungenutzten Teil des Taschentuches die Augen gewischt. Es brannte und ich gab die „Schuld“ den Duftstoffen bzw. mir selber. Erst später habe ich auf der Packung gelesen, dass Augenkontakt zu vermeiden ist. Also das ist für mich ein absolutes No-Go! Ein Papiertaschentuch hat dich oft noch andere Funktionen, als nur die Nase zu putzen. Da werden Tränen abgewischt – gerne auch mal bei kleinen Kindern, es werden Hände gereinigt oder nach dem Waschen getrocknet. Ein Taschentuch wird mangels Pflaster auch gerne mal schnell verwendet, um eine Blutung zu stoppen. In meinen Augen kann es doch nicht sein, dass es für die Benutzung eines Papiertaschntuches Warnhinweise geben muss.  

 
Kommen wir nun zum Duft: hier habe ich mir Aussagen meiner Mittester eingeholt und niemand fand den chemischen Geruch angenehm. 
Tempo Protect ist in drei Packungsgrößen á 10, 20 und 30 Kleinpackungen erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung für die Packung (10 Kleinpackungen mit jeweils 9! Taschentücher) beträgt 1,79 €. 

MEIN FAZIT: Bei vernünftiger Hygiene sehe ich keine Notwendigkeit  im Erkältungsfall Tempo Protect zu verwenden. Spätestens seit der „Schweinegrippe“ wissen wir, dass schon durch sorgfältiges Händewaschen 99 % der schädlichen Bakterien und Viren entfernt. Die Übertragung von Schmupfenviren erfolgt durch Tröpfcheninfektion – also nicht nur durch Übertragung über die Hände sondern auch durch Niesen. Wer wirklich auf Nummer sicher gehen will, ist mit einem Hand-Desinfektionsmittel vermutlich besser aufgehoben. Gerade, wenn das Imunsystem sowieso schon geschwächt ist, sollte man die Schleimhäute nicht noch durch „chemische Taschentücher“ zusätzlich belasten. 

Im Alltagsgebrauch – also nicht im Erkältungsfall – sehe ich sogar ein Risiko bei der Nutzung von Tempo Protect. Eine Kindernase würde ich damit nicht abwischen. 

Für mich ist Tempo Protect leider durchgefallen. Ich betone aber noch einmal, dass es sich um meine persönliche Meinung handelt.

Eure Mela 

Über Genussexperten durfte ich JARLSBERG Käse testen. Die JARLSBERG Rezeptur wurde vor 60 Jahren wiederentdeckt. Der Legende nach stammt sie aus der Schweiz, aus der Zeit um 1820. 
Zitat: Die legendäre Rezeptur von Jarlsberg bleibt bis heute streng gehütet, doch seine Einzigartigkeit ist schon lange kein Geheimnis mehr. Er lässt mit seinen feinen Runden Löchern und seinem süß-nussigen Geschmack inzwischen Feinschmeckerherzen auf der ganzen Welt höher schlagen.

  
  
Nichts ist so individuell, wie der Geschmack von Käse. Daher wird der Begriff „Lecker“ natürlich nicht weiterhelfen. Wie beschreibt man also den Geschmack von JARLSBERG. In meinem Freundeskreis gibt es Käseliebhaber, die jeden Käse lieben und Käseverweigerer, die bestenfalls Käse auf der Pizza akzeptieren. Die Mehrheit jedoch mag nur bestimmten Käse: er darf nicht stinken und er darf nicht zu kräftig im Geschmack sein. 
  
Ich habe JARLSBERG meinen Kollegen angeboten. Von jeder der drei genannten Kategorien waren Vertreter dabei. Ich habe Käsemuffins gebacken und gewürfelten JARLSBERG dazu gegeben, so dass sie ihn pur und verarbeitet probieren konnten. Und es hat allen geschmeckt. 

Gehen wir ins Detail:

 Der Duft: JARLSBERG duftet leicht säuerlich, mild nach Joghurt. Also definitiv kein „Stinkekäse“. 

Die Konsistenz: JARLSBERG ist ein halbfester Schnittkäse. Er lässt sich auch bei Zimmertemperatur gut schneiden. Um ihn zu reiben sollte er Kühlschranktemperatur haben. 

Das Aussehen: Jarlsberg hat eine milchige, Blasgelbe Farbe mit etwa Haselnussgroßen Löchern.

Der Geschmack: JARLSBERG ist sehr mild aber nicht neutral. Im ersten Eindruck eher lieblich, hat man jedoch zwei oder drei Würfel gegessen, schmeckt man eine feine, leicht nach Nüssen schmeckende Nuance. Leicht säuerlich und angenehm cremig. 

Allgemeine Informationen: JARLSBERG ist lactosefrei, er ist mindestens drei Monate gereift und hat 45 % Fett in der Trockenmasse. Er eignet sich sehr gut zum Überbacken. 100 g kosten rund 2,70 €

  
MEIN TESTERGEBNIS: Ob als Brotbelag, gerieben über Pasta oder Überbacken: JARLSBERG Käse aus Norwegen ist ein Allrounder für jeden Geschmack. Wer einen leckeren Käse für Gäste möchte oder einen guten Käse zum gratinieren sucht. JARLSBERG ist ideal dafür. Aus meiner Perspektive: JARLSBERG ist lecker. Ich kann ihn bedenkenlos empfehlen. 
Eure Mela.