Mela2012's Blog

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Über Genussexperten durfte ich JARLSBERG Käse testen. Die JARLSBERG Rezeptur wurde vor 60 Jahren wiederentdeckt. Der Legende nach stammt sie aus der Schweiz, aus der Zeit um 1820. 
Zitat: Die legendäre Rezeptur von Jarlsberg bleibt bis heute streng gehütet, doch seine Einzigartigkeit ist schon lange kein Geheimnis mehr. Er lässt mit seinen feinen Runden Löchern und seinem süß-nussigen Geschmack inzwischen Feinschmeckerherzen auf der ganzen Welt höher schlagen.

  
  
Nichts ist so individuell, wie der Geschmack von Käse. Daher wird der Begriff „Lecker“ natürlich nicht weiterhelfen. Wie beschreibt man also den Geschmack von JARLSBERG. In meinem Freundeskreis gibt es Käseliebhaber, die jeden Käse lieben und Käseverweigerer, die bestenfalls Käse auf der Pizza akzeptieren. Die Mehrheit jedoch mag nur bestimmten Käse: er darf nicht stinken und er darf nicht zu kräftig im Geschmack sein. 
  
Ich habe JARLSBERG meinen Kollegen angeboten. Von jeder der drei genannten Kategorien waren Vertreter dabei. Ich habe Käsemuffins gebacken und gewürfelten JARLSBERG dazu gegeben, so dass sie ihn pur und verarbeitet probieren konnten. Und es hat allen geschmeckt. 

Gehen wir ins Detail:

 Der Duft: JARLSBERG duftet leicht säuerlich, mild nach Joghurt. Also definitiv kein „Stinkekäse“. 

Die Konsistenz: JARLSBERG ist ein halbfester Schnittkäse. Er lässt sich auch bei Zimmertemperatur gut schneiden. Um ihn zu reiben sollte er Kühlschranktemperatur haben. 

Das Aussehen: Jarlsberg hat eine milchige, Blasgelbe Farbe mit etwa Haselnussgroßen Löchern.

Der Geschmack: JARLSBERG ist sehr mild aber nicht neutral. Im ersten Eindruck eher lieblich, hat man jedoch zwei oder drei Würfel gegessen, schmeckt man eine feine, leicht nach Nüssen schmeckende Nuance. Leicht säuerlich und angenehm cremig. 

Allgemeine Informationen: JARLSBERG ist lactosefrei, er ist mindestens drei Monate gereift und hat 45 % Fett in der Trockenmasse. Er eignet sich sehr gut zum Überbacken. 100 g kosten rund 2,70 €

  
MEIN TESTERGEBNIS: Ob als Brotbelag, gerieben über Pasta oder Überbacken: JARLSBERG Käse aus Norwegen ist ein Allrounder für jeden Geschmack. Wer einen leckeren Käse für Gäste möchte oder einen guten Käse zum gratinieren sucht. JARLSBERG ist ideal dafür. Aus meiner Perspektive: JARLSBERG ist lecker. Ich kann ihn bedenkenlos empfehlen. 
Eure Mela. 

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Mein Mann und ich sind leidenschaftliche Hobbyköche und dazu gehört natürlich neben guten Lebensmitteln auch hochwertige Töpfe und Pfannen. Als wir uns vor einiger Zeit eine neue Küche gegönnt haben, war uns klar, dass wir unseren herkömmlichen Herd gegen einen Herd mit Induktionskochfeld leisten werden. Das hatte allerdings zur Folge, dass wir einen Teil unserer Töpfe und alle Bratpfannen ersetzen mussten. Daher war ich sehr froh, als ich ausgewählt wurde, eine Bratpfanne von Gastrolux zu testen. Ich bekam einen Warengutschein und durfte mir im Pfannen-Shop eine Pfanne auswählen.

Die Töpfe und Pfannen von Gastrolux zeichnen sich mit folgenden Eigenschaften aus:
– hochwertiger Aluguss
– Robust
– Unverziehbar
– 100 % Energieeffizient
– perfekte Antihafteigenschaft
– superleichte Reinigung
– erneuerbare Oberfläche

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Mein Mann hatte vor kurzem eine Profibratpfanne mit einem langen Stiel gekauft, die sehr gut ist und auch stylish aussieht. Leider ist der lange Griff immer im Weg und die Pfanne passt nicht in unseren Schrank und auch nicht in den Backofen. Daher wählte ich eine Gastrolux-Pfanne mit zwei Griffen in einem Durchmesser von 26 cm und 7 cm Höhe. Alternativ kann man die Pfannen auch mit einem Stiel und gegen Aufpreis sogar mit einem abnehmbaren Stiel kaufen. Auch kann man zusätzlich einen Deckel dazu kaufen. Mit Deckel kostet diese Induktionspfanne 123,09 €, die einfache Variante ohne Deckel und nicht induktionsgeeignet gibt es für 89,50 €. Die Pfanne war schonend in einem Stoffbeutel verpackt.

Die Töpfe und Pfannen sind mit biologisch wertvollen Biomineralien oberflächenveredelt. Diese BiotanPlus Oberflächenveredelung ist stark ölabweisend. Dadurch wird die Ölmenge auf ein Minimum reduziert.

Ich habe die Pfanne jetzt intensiv getestet. Als erstes habe ich Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln zubereitet. Ich nehme dafür immer vorwiegend festkochende Kartoffeln, brate sie in Butterschmalz scharf an und gare dann langsam auf kleiner bis mittlerer Hitze (Stufe 4 von 9 auf meinem Herd). Normalerweise kommen kurz vor Ende der Garzeit noch Speck und Zwiebeln dazu, darauf habe ich hier verzichtet.

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Mir ist gleich aufgefallen, dass ich deutlich weniger Fett benötigt habe. Die Kartoffeln wurden knusprig und sehr lecker.

Da die Stiele und Griffe bis 240 Grad backofenfest sind, haben wir als nächstes eine Hackbraten im Backofen gegart. Mit frischen Champignons gefüllt und Bacon belegt war gab es auch hier nichts zu bemängeln.

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Aber gerade bei Schmorgerichten ist die Reinigung von Topf und Pfanne immer etwas mühsam. Wir spülen Töpfe und Pfannen natürlich mit der Hand und nicht in der Maschine. Das Koch- und Bratgeschirf von Gastrolux ist nicht spülmaschinengeeignet und soll nur mit etwas Spüli abgewaschen werden. Sollte mal etwas anbrennen werden Scotch-Brite-Reinigungsschwämme empfohlen. Ich muss zugeben, die Reinigung der Pfanne ist so einfach. Da klebte nichts an und einmal eintauchen, kurz abwischen – sauber! DAS ÜBERZEUGT!

Die Töpfe und Pfannen aus dem Pfannen-Shop sind schon teuer. Nun muss natürlich die Zeit zeigen, ob sich der Preis auch lohnt. Ich erwarte, dass sich die positiven Eigenschaften bei sachgerechter Pflege nicht wesentlich verändern und dass es wirklich die Anschaffung für’s Leben ist. Sollte der Antihafteffekt nachlassen, kann man bei Gastrolux die Veredelung erneuern lassen. Dabei werden auch die Griffe erneuert. Diese Aufarbeitung soll erheblich preiswerter als eine neue Pfanne sein. Auf jeden Fall wird Müll vermieden und die Umwelt geschont. Daher hierfür von mir ein „Daumen hoch“!

Ich bin bisher sehr zufrieden mit der Pfanne und kann den Gastrolux Pfannen-Shop nur empfehlen.

Eure Mela!

Ich durfte über Probierpioniere BECEL GOLD testen, ein Streichfett (seltsames Wort – aber so steht es auf der Packung), das mindestens 60 % weniger gesättigte Fettsäuren enthält als Butter.

Ich habe von meiner Mutter und meiner Oma gelernt: Es geht nichts über die gute Butter – damals ein teurer Luxus und vermutlich war in den 70ern Margarine noch keine wirkliche Alternative. Wir haben in meiner Kindheit mindestens einmal im Jahr mit dem Butterdampfer eine Butterfahrt gemacht. Mit dem Schiff fuhren wir auf die Ostsee und sobald das Schiff in internationale Gewässer kam, ertönte eine Lautsprecherdurchsage und man konnte Butter, Zigaretten, Alkohol und andere Dinge preiswert zollfrei einkaufen. Und bei der Rückkehr kontrollierte der Zoll, ob auch nicht zu viel gekauft wurde.

Heute ist Butter kein Luxus mehr und man achtet mehr auf gesunde Ernährung. Ich verwende Streichfette tatsächlich überwiegend zum Streichen – auf Brot und Brötchen. Und zwar nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern weil sie auch direkt aus dem Kühlschrank streichzart ist und selbst streichfähige Butter nicht wirklich streichfähig ist. Die „gute Butter“ wird bei mir eher zum Kochen verwendet. Zum montieren leckerer Bratensaucen und als Geschmacksträger bei Gemüse. Und natürlich zum Backen.

Ich habe BECEL GOLD nun getestet – sowohl als Streichfett als auch zum kochen und backen.

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BECEL GOLD wirbt als gesunde Alternative zu Butter, die man mit dem ganzen Herzen genießen kann. BECEL GOLD ist nicht vegan, denn es ist Buttermilch enthalten.

Schon der Geruch hat mich begeistert, ein intensiver Geruch der einem das Wasser im Mund zusammen laufen lässt und guten Geschmack verspricht. Und man wird nicht enttäuscht. Vielleicht ist die enthaltene Buttermilch oder sind die natürlichen Aromen (mit Milch) für den Buttergeschmack verantwortlich – aber das ist mir eigentlich egal. Sie schmeckt einfach gut. Und auch geschmolzen auf frischen Kartoffeln oder Jungem Spargel schmeckt man keinen großen Unterschied zur Butter.

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Aber BECEL GOLD enthält deutlich mehr Vitamine A, D und E als Butter und mehr als das 10-fache an Omega 3- und Omega 6 Fettsäuren.
Diese essenziellen Fettsäuren dienen als Bausteine für andere Fettsäuren und Stoffe im Körper und unterstützen die Bildung von entzündungsfördernden- und entzündungshemmenden Stoffen.

Und – für kalorienzähler: 100 g BECEL GOLD enthalten 635 kcal, 100 g Butter schlägt sich mit 740 kcal auf die Hüften.

BECEL GOLD kostet in der 250 g Packung 1,49 € und ist somit nur geringfügig teurer als Markenbutter (1,29 €). Es ist somit durchaus eine bezahlbare leckere Alternative zu Butter und durchaus empfehlenswert.

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Ich wünsche Euch frohe Ostern und ein paar schöne freie Tage.
Eure Mela

Ich durfte das neue Pril Kraft-Gel testen, dass es seit Februar 2014 zu kaufen gibt. Man kann es in der 750 ml Flasche oder als Konzentrat in der 500 ml Flasche für jeweils 2,59 € UVP kaufen. Es handelt sich um das erste Spülmittel mit wirksamem Enzymen in Deutschland speziell gegen eingetrocknete Reste von stärkehaltigen Speisen wie Kartoffeln oder Nudeln. Natürlich bietet auch das neue Pril die bewährte Fettlösekraft.

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Obwohl ich auch eine Geschirrspülmaschine besitze, werden gerade sperrige Töpfe und Schüsseln, Küchenmesser usw. bei mir von Hand gespült. Und ich habe schon sehr viel Geschirr in meinem Leben abgewaschen und kann daher ein langjährige Erfahrung vorweisen. Und ehrlich gesagt ist mir noch nie aufgefallen, dass Kartoffeln oder Nudeln besonders hartnäckige Flecken hinterlassen.

Ich habe bestimmte Erwartungen an ein gutes Geschirrspülmittel: Es muss
während des gesamten Spülvorganges die gleiche Leistung zeigen. Es kommt schon mal vor, dass man fast fertig mit Spülen ist, die fettigen Pfannen schon gespült hat und plötzlich bemerkt, dass z. B. ein Glas vergessen wurde. Ein gutes Spülmittel sollte damit keine Probleme haben und das Glas nicht mit einem Fettfilm überziehen. Und ein gutes Geschirrspülmittel sollte auch mit Angetrocknetem oder Eingebranntem fertig werden.

Okay – ich habe nun mal Kartoffestamp gemacht und den leergefutterten Topf ungewaschen über Nacht stehen lassen – das angetrocknete Püree lies sich ohne Probleme abwaschen – das schaffte aber mein altes Spülmittel auch.

Dann habe ich ein Frühstücksbrett mit Sprühfett eingesprüht und einen Tropfen Pril darauf gegeben – jetzt war ich schon beeindruckt: das Fett wurde richtig verdrängt. Ich habe das mal fotografiert – aber es ist leider etwas unscharf geworden.

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So – dann der Test mit richtig fies Eingebranntem – leider ohne Foto: ein paar Tropfen Pril mit etwas Wasser aufkochen, kräftig scheuern und alles war weg. Aber auch hier war keine spektakuläre Verbesserung gegenüber meinem bisherigen Spülmittel zu erkennen.

Wirklich positiv fiel mir auf, dass das Spülergebnis wirklich vom ersten bis zum letzten Spülteil konstant bleibt – auch größere Mengen können gespült werden, ohne das zwischendurch das Wasser gewechselt werden muss.

Daher mein Fazit zum Pril Kraft-Gel Fett + Stärke : Ein akzeptables Spülmittel, das die an ein Markenprodukt gestellten Erwartungen erfüllt. Da es sich wirklich gut dosieren lässt und man auch wirklich nur eine winzige Menge benötigt, ist es den Preis von 2,59 € auch Wert!

Ich werde demnächst noch weitere Testberichte online stellen.

Bis bald also.
Eure Mela

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Ich mag die Produkte von Artdeco sehr und ich finde auch Dita von Teese sehr chic und stilvoll. Vor einiger Zeit ist nun die Dita von Teese Classic Make-Up Collection bei Artdeco erschienen. Besonders toll gefielen mir die Nagellacke und ich hatte sie schon ein paar mal beinahe im Warenkorb. Nur: ich habe soooo viele Nagellacke und einige davon in ähnlichen Farben und brauche sie nicht wirklich…oder doch? Bevor ich mich erneut entscheiden musste, hatte ich Glück und durfte als Produkttesterin für Artdeco den knallroten Lack im Farbton „Dragon Lady red“ testen. Es gibt neben dieser leuchtend Roten Farbe noch „Demoiselle Pink“, ein dunkles Pink, das edle Dunkelrot „Femme Fatale“ sowie das silberweiße „Moonlight“, speziell für den Nagelmond. In der Flasche sind 6 ml und sie kostet 7,50 €. Ich habe den Lack also zum Testen bekommen und wollte mir die Nägel im „Dita von Teese Stil“ lackieren, also den Nagelmond ausgespart.

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In einem alten Buch habe ich gelesen, dass in den 30er/40er Jahren, als die ersten Nagellacke produziert wurden, die Nagelmonde nicht lackiert wurden, weil man glaubte, dass der Fingernagel „ersticken“ würde. Ein regelmäßiger Nagelmond war damals sehr modern und elegant. Mit den heutigen Nagellacken ist das natürlich nicht sehr schwer.

Dita von Teese hat ihre Nägel eher spitz gefeilt, das wollte ich bei mir nicht machen, denn ich muss ja auch mit den Händen in Beruf, Haus und Garten arbeiten und da würden mich spitzere Nägel eher behindern. Zum Glück sind meine Nägel stark und relativ lang, bei kurzen Nägel gefällt mir das Design nicht so gut.

Ich bin sehr überrascht, wie edel es aussieht und wie einfach es mit dem Artdeco Nagellack geht. Der Lack ist sehr flüssig und läßt sich gut auftragen. Er deckt bereits bei ersten Auftag sehr gut und trocknet schnell und streifenfrei. Ich hatte kein Moonlight für das Nagelbett und habe einfach die Nägel zweimal mit normalem Baselack lackiert. Für den Nagelmond habe ich „Lochverstärkungsringe“ aus dem Bürobedarf auf die getrockneten Nägel geklebt.

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Wie bereits beschrieben, deckt der Lack beim ersten Auftrag gut, so sehen die Nägel mit einer Lackschicht aus:

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Zur Sicherheit habe ich eine zweite Schicht aufgetragen und erst nach dem vollständigen Trocknen des Lackes die Aufkleber vorsichtig in Richtung Finger abgezogen – bitte nicht in Richtung Fingerkuppe abziehen, weil die Kante schnell ausfransen kann. Zum Schluss noch einmal mit Topcoat überlacken und fertig.

Wenige Stunden nach dem lackieren mussten wir 10 cm Gewitter aus dem Keller feudeln – zum großen Teil per Hand und der Lack hat das unbeschadet überstanden. Als ich meiner Freundin davon erzählte, kam als Antwort: „Klar! Ist doch Artdeco!“ ich glaube, dem ist nichts hinzuzufügen 🙂

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Noch im Januar dieses Jahres wären meine Nägel zu kurz und brüchig für dieses Design gewesen. Wenn Ihr wissen wollt, wie ich es geschafft habe, meine Nägel so lang zu bekommen – ich werde demnächst darüber schreiben.
Also dranbleiben. Eure Mela